Gold ist in verschiedenen Feinheits- und Reinheitsgraden erhältlich. Den niedrigsten Feingoldgehalt weist dabei das sogenannte 333er Gold auf. Es besitzt 8 Karat. Den höchsten Feingoldgehalt hat das 999er Gold. Es wird auch als 24 karätiges Gold bezeichnet. Jedoch ist auch Gold mit 20 Karat, das sogenannte 833er Gold oder 833 Gold, im Handel erhältlich.

Gute 833er Goldpreise (Richtwerte)

Gegenstand / Gewicht Ankaufspreis (+) Ankaufspreis (-)
Goldring / 5g 126,50 € unter 107,10 €
Ohrringe / 4g 101,20 € unter 85,70 €
Golduhr / 50g 1.264,50 € unter 1.071,10 €
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Die Verwendung des 20 karätigen Goldes

Wie alles Gold ab einem Feingoldanteil von 14 Karat (585er Gold), wird auch das 833er Gold oder 833 Gold, seiner sattgoldenen Farbe wegen, besonders im Nahen Osten und in China sehr geschätzt und zur Herstellung von hochwertigem Goldschmuck verwendet. Gold mit 20 Karat, wie das 833er Gold, hat dabei einen Feingehalt von etwa 68 %. Der Preis für 20 karätiges Gold hängt dabei stets vom aktuellen Goldpreis ab, der an der Edelmetallbörse taggenau ermittelt wird, dürfte sich derzeit zwischen 21 und 22 Euro pro Gramm bewegen. 20 karätige Goldlegierungen waren traditionell besonders in Frankreich üblich. Sie wurden dort entweder mit einem Männerkopf oder mit der Zahl 2 (als Abkürzung für die Bezeichnung 20 Karat) versehen. Heute wird das 20 karätige Gold jedoch in Europa kaum noch verarbeitet, da es als Schmuckstück zu weich wäre und sich daher zum Tragen im Alltag nur sehr bedingt eignen würde.

Nur noch im Nahen Osten zur Schmuckherstellung beliebt

In Deutschland war die Anfertigung von Schmuckstücken aus 20 karätigem Gold besonders während der Epoche des Historismus, also im ausgehenden 19. Jahrhundert, üblich. Heute gilt das 20 karätige Gold in Deutschland und auch in ganz Europa daher als unterrepräsentiert. Jedoch ist 20 karätiges Gold heute besonders bei Goldschmieden im Nahen Osten im Gebrauch, die Gold ab dem 585er Reinheitsgrad, vornehmlich jedoch das 20 karätige Gold, für die Herstellung hochwertiger Schmuckstücke bevorzugen. In Asien greift man dagegen vornehmlich auf 999er Gold bei der Anfertigung von Goldschmuck zurück.