goldschmiedeGoldschmiederei ist ein rentables Geschäft. Ein Goldschmied genießt einen täglichen Umgang mit dem einem stets an Wert behaltenden Stoff. Gold kann seit Jahrhunderten im Gegensatz zu anderen Wertgüter stets einen Wert bewahren, wenn sich der aktuelle Goldwert auch stets wandelt, ist dessen Wert durchaus sicherer als alternative Anlageformen. Viele Bundesbürger setzten im Zeitalter wirtschaftlicher Unsicherheiten zunehmend mehr auf eine Goldinvestition. Dadurch steigt auch der Bedarf an Goldschmieden. Die Voraussetzung um sich zum Goldschmied oder Goldschmiedin ausbilden zu lassen, sind dabei keineswegs hoch. Um Goldschmied werden zu können, ist ein guter Hauptschulabschluss zwar ausreichend, dennoch bietet ein Realschul- und gymnasialer Abschluss bessere Zugangschancen zu diesem stilvollen Handwerksberuf mit langjähriger Tradition. Neben diesen Schulzertifikaten, die zu dem Besuch einer Goldschmied Schule berechtigen, sollte ein Goldschmied aber auch motorisches Feingefühl und kreatives Potenzial mit in den Beruf bringen. Eine weitere Voraussetzung, die verlangt wird, ist auch ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein, denn schließlich besitzt das Arbeitsmaterial einen hohen Wert.

Die Ausbildung zum Goldschmied

Die Ausbildungsdauer, um ausgebildeter Goldschmied werden zu können, beträgt die gewöhnliche Dauer von 3,5 Jahre für Ausbildungsberufe. Alternativ zu dem Besuch einer Goldschmied Schule kann auch im Bereich der beruflichen Weiterbildung ein Goldschmiede Kurs besucht werden. Das Berufsbildungssystem der Goldschmiederei sieht im ersten Lehrjahr die theoretische Grundausbildung vor. Erst im zweiten Ausbildungsjahr werden eigene Schmuckstücke aus Gold und anderen hochwertigen Materialien wie Silber und Edelstein kreiert. Dabei beschränkt sich die Anfertigung zu Beginn der Ausbildung auf Schmuckteile, die funktionelle Eigenschaften besitzen. Dazu zählen zum Beispiel Verschlüsse für Ketten oder Manchettenknöpfe. Fachspezifisch mit unterschiedlichen Schwerpunkten in den Schmuckbereichen Kette, Juwele oder Schmuck wird es erst im dritten Ausbildungsjahr.

Aufgaben- und Arbeitsbereiche eines Goldschmiedes

Zu den Aufgaben eines Goldschmieds zählt neben der Kreation und der Anfertigung neuer Schmuckstücke auch die Restauration und Reparatur alter Stücke. Letzteres verlangt vom Goldschmied ein hohes Maß an Problemlösefähigkeit. Goldschmiede können sowohl in Läden wie einem Juwelier als auch in Werkstätten beschäftigt sein. Der Einsatz in Werkstätten bietet dabei den Vorzug, dass die Arbeitszeiten im Gegensatz zu einer Anstellung in einem Laden bei weitem flexibler sind, weil die Arbeitszeiten hier nicht an die Ladenöffnungszeiten gebunden sind.

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